Gemütlich starten wir von Tramin aus entlang des Etschradweges Richtung Süden. Millionen von Apfelbäumen säumen unseren Weg. Nach 15 km erreichen wir Salurn. Hier verläuft eine unsichtbare Grenze. Es ist die Grenze des deutschen Kulturraumes welche sich hier mit dem italienischen trifft, schon seit 1000 Jahren. Links oben erspähen unsere Blicke die Haderburg. Wie ein Adlerhorst hängt sie am Felsen. Ein Abstecher dort hin lohnt sich. Mit 10 Minuten Fußmarsch sind wir oben. Dass hier oben im Mittelalter die Raubritter hausten glauben wir sofort.
Nun geht’s aber weiter. Wir erreichen San Michele, die erste rein italienischsprachige Gemeinde. Weiter über Lavis und nach der Umrundung des Flussbettes des Avisio erreichen wir Trient/Trento. Ein ausgedehnter Stadtbummel bringt uns zum Castello del Buonconsiglio und in die Altstadt. Die vielen Cafes laden zum verweilen ein. Die ganz Sportlichen von uns fahren weiter bis nach Rovereto oder zum Gardasee. Bergauf geht’s bis dort hin eigentlich nicht. Aber uns ist es heute zu weit. Wir machen uns wieder auf den Heimweg.